Kita St. Christophorus
Kita St. Christophorus 
 

 

 

 

Unsere Einrichtung arbeitet nach der Projektmethode. Diese wollen wir im nachstehenden kurz durch Stichpunkte erläutern:

 

Über einen längeren Zeitraum intensiv an einen Thema „dranbleiben“

 

 

  • Mit diesem Thema die elementaren Interessen und Fragen der Kinder aufgreifen
  • Ihre Lebenssituation und zentralen Fragen berücksichtigen
  • Die Kinder in die Themenwahl und Planung einbeziehen
  • Die Gedanken, Kenntnisse und Erkläruungen der Kinder erkunden und schriftlich festhalten
  • Das Vorhaben gemeinsam mit den Kindern planen
  • Der Weg ist das Ziel, nicht das Produkt, nicht ein vorher feststehendes Ergebnis
  • Zusammenhänge herstellen
  • Sich einem Thema von verschiedenen Seiten annähern
  • Alle Sinne zum Einsatz bringen können
  • Echtes Werkzeug, echte Fragen, echtes Leben
  • Individuelle Wege und Lösungen ermöglichen
  • Kleingruppenarbeit und Kooperation fördern
  • Weder Tempo noch Weg vorschreiben
  • Erfahrungen nicht vorwegnehmen
  • Durchschaubarkeit, Nachvollziehbarkeit der Projektentwicklung
  • Flexible Planung, im Sinne von Planung von Zielen des Vorhabens und nicht vorher festgelegten Ergebnissen

 

Religiöse Erziehung

 

Träger unserer Kindertagesstätte ist die katholische Kirchengemeinde Guter Hirte. Deshalb ist die Religion unser alltäglicher Begleiter.

Schon von klein auf spüren Kinder Glück und Trauer, Geborgenheit und Verlassenheit, Vertrauen und Angst. Dies sind existenzielle Erfahrungen, die alle Menschen in ihrem Leben machen und die von kleinen Kindern intensiv erlebt werden.

In unserer Kita sollen die Kinder vorrangig positive Grunderfahrungen machen. Dazu zählt Geborgenheit, Vertrauen und Angenommensein, sowie auch Stolz und Freude. Sie sind eine wertvolle Basis, um den Spannungen in der Welt gewachsen zu sein, aber auch um mit biographischen Brüchen und Krisen umgehen zu können. Die Kinder brauchen eine stabile und sichere Bindung. Alle Mitarbeiter/-innen nehmen ihre Verantwortung wahr, den Kindern eine gute Begleitung zu sein. Sie stellen sich den Warum- und Woher-Fragen und begeben sich mit dem Kind auf die Suche nach Antworten.

Die Kinder lernen Werte kennen; sie erfahren Toleranz, Solidarität mit anderen, die Achtung vor der Um- und Mitwelt und den Mitmenschen hautnah. Dies geschieht im Miteinander, durch das Vorbild der Erwachsenen und durch gelebte Demokratie in der Kita.

Zur Tradition und Geschichte unseres Landes gehören christliche Inhalte. Inzwischen sind Kindertageseinrichtungen jedoch Orte, in denen sich Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion begegnen und vielfältige Traditionen sichtbar werden. Offenheit für und Achtung vor anderen Kulturen und religiösen Bekenntnissen können hier von klein auf eingeübt werden. Der Satz:

„Es ist normal, verschieden zu sein“

ist für uns eine Selbstverständlichkeit, auch im Umgang mit interkulturellen Familien.

Durch gemeinsame christliche Feste und Traditionen lernen die Kinder den Glauben kennen. Tischgebete und religiöse Angebote der Erzieher/-innen runden unser religiöses Profil ab.

 

 

Natur, Umwelt und Experiment

 

In unserer Kita haben die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich mit der Natur auseinander zu setzen. Unser Außengelände bietet Erde, Sand, Wasser, Bäume und Gebüsch zum Erforschen an. Zudem liegen Wald und Spielplätze nahe, so dass wir zu jeder Jahreszeit die Veränderungen der Natur beobachten können. Kälte und Wärme, Licht und Schatten, Steigung und Gefälle und vieles mehr kann über die Gefühle aufgenommen werden. Pflanzen und Naturphänomene fordern die Kinder zum Experimentieren heraus und wir können uns mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde beschäftigen.

Durch mehrere Fortbildungen unsere Teams führen wir mit den Kindern regelmäßig Experimente durch. Die Forscherecken aller Gruppen laden zum freien experimentieren der Kinder ein.

Für unser Bemühen, den Kindern Natur und Umwelt sowie das Experimentieren nahezubringen, wurden wir im Juli 2014 mit dem Titel „ Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.

 

 

Sprache und Sprechen

 

Sprache und Sprechen ist ein zentrales Verständigungsmittel. Und jeder spricht anders, hat eine eigene Weise, sich selbst mitzuteilen oder Töne und Stimmlagen zu hören. Wir fördern auf vielfältige Weise unseren Sprachgebrauch: Mit Mimik und Gestik, über die Musik, mit Rhythmusspielen, Reimen, Mundmotorikübungen, Fingerspielen, Stilleübungen und genauem Hinhören. Auch das Betrachten von Bilderbüchern oder Hören von Geschichten reizt zur Unterhaltung und schult den Satzbau. Sich über die Inhalte auszutauschen fördert die Dialogfähigkeit. Wir halten es für wichtig, mit den Kindern klar und deutlich zu sprechen. Das meint zum einen die Aussprache, zum anderen aber auch klare Absprachen und Aufträge.

Singen und Musizieren liegen uns besonders am Herzen, für unser Engagement wurden wir im Juli 2015 mit der Qualitätsmarke „Carusos“ des Deutschen Chorverbands ausgezeichnet.

Eine weitere Form des Sprachgebrauches ist die schriftliche Art, sich zu verständigen; für die Kinder erste Begegnungen mit dem geschriebenen Wort, mit Buchstaben und Zahlen, Literacy genannt. Sie nehmen wahr, dass Buchstaben und Zeichen etwas bedeuten. Wenn sie daran Interesse zeigen, bieten wir ihnen unser Wissen an, damit sie Zahlen und Buchstaben erlernen.

In unserer Kita ist die Sprachbegleitung ein wichtiger Aspekt, der täglich durch vielfältige Anreize gefördert wird.

 

 

Wöchentliche Angebote

 

Montag ist unser Projekttag. Hier werden die aktuellen Themen der Kinder aufgegriffen und in gruppenübergreifenden Aktivitäten gelernt.

Einmal monatlich findet neben dem Büchereibesuch auch in unserer Kita eine Bücherei statt. Hier wird vorgelesen und anschließend dürfen von den Kindern Bücher ausgeliehen werden.

Mittwochs ist unser großer Bewegungstag. Alle Kinder turnen in ihren Altersgruppen im Bewegungsraum oder in der freien Natur. Psychomotorische Aufgaben wie werfen, fangen, balancieren oder Fang- und Laufspiele fördern die Motorik ihres Kindes.

Immer donnerstags findet für alle Kinder, die im kommenden Jahr die Schule besuchen werden, die Vorschule statt. Hier werde neben Arbeitsblättern die Konzentration, Ausdauer und Merkfähigkeit der Kinder trainiert und für die Schule geübt.

Wir bieten jeden Freitag ein gemeinsames Frühstück an, dass wir gemeinsam mit den Kindern gestalten. Dadurch sollen das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Aspekte gesunder Ernährung vertieft werden.

 

 

Wir haben auf dieser Seite nur einen Auszug unsere Konzeption anhand ausgewählter Eckpunkte dargestellt. Die vollständige Konzeption steht Ihnen im Bereich

"Aktuelles " zum download zur verfügung.

 

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